3. Chakra - Der Geist der Ernsthaftigkeit

3. Chakra - Der Geist der Ernsthaftigkeit

3. CHAKRA: DIE PERSÖNLICHE !POWER!

Notizen von Sabina Hirtz zu den LIVE - Übertragungen von Alexandra Rieger während des Corona-Lockdowns

Das dritte Chakra fordert uns auf, ernsthaft zu sein und das ist ja die Frage des Pferdes, die dritte Frage. Kannst Du mir die Gangart vorgeben und kannst Du sie halten? Das ist die Forderung des Pferdes, die sich eben so ausdrückt, dass das Pferd immer wieder nachfragt: Meinst Du es wirklich ernst? Dieses Chakra ist dem Element Feuer zugeordnet und im Feuer drückt sich der Mensch über seinen Willen aus. Also ich sage hier: ,,Ich will.‘‘ Jetzt muss ich natürlich wissen: Was will ich denn? Was will ich denn erreichen? Was will ich für eine Gangart in meinem Leben?
Sprich: Welche Energien will ich in meinem Leben?
Ich möchte auf heute, auf unsere aktuelle Situation, Bezug nehmen, denn sie fordert uns auf, wirklich die Lehren der Pferde ganz aktiv und pragmatisch umzusetzen, zu leben, damit wir aus diesen Wirkungen, die wir im Moment haben, Lösungen zu finden, die Gangart bestimmen können, die Energie jetzt bestimmen können, die wir wollen; sprich, die Energie, die wir aus dieser Situation ziehen wollen.
Wir kennen das Gesetz von Ursache und Wirkung. Was wir jetzt weltweit sehen, ist die Auswirkung einer Ursache und wie das erste Gesetz sagt: ,,Alles ist Geist.‘‘ Deshalb dürfen wir die Ursache der Wirkungen, die wir im Außen erleben, immer auf spiritueller Ebene suchen. Sie sind nie auf der gleichen Ebene der Wirkung zu finden und das ist interessant zu beobachten.
Die geistige Ebene ist die primäre Realitätsebene und die äußere, materielle Ebene ist die sekundäre und wie kann ich jetzt ganz konkret mit dieser Situation umgehen?
Jetzt ist es eben wichtig, dass wir uns fragen: Was hat das Ganze mit mir zu tun?
Hat es etwas mit mir zu tun? Und was geschieht hier wirklich? Wenn wir wissen, dass die Wirkungen, die wir hier sehen, die eine Seite der Medaille ist und die andere Seite der Medaille die Ursache, dann kann ich jetzt hergehen und sagen: Das Virus ist eine Wirkung und die Ursache, die liegt im Geistigen und wo, worin besteht sie?
Es ist wichtig, dass wir uns diese Fragen stellen und zwar indem ich an mich diese Fragen stelle, komme ich in Kontakt mit mir selbst, komme ich mit der Weisheit, die in mir lebt, in Kontakt und kann für mich Lösungswege finden. Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht denken, dass das, was draußen passiert, mit mir nichts zu tun hat, sondern alles ist ja ein Spiegel und wir, wie wir die Lehren der Pferde verfolgen, erkennen das Pferd als perfekte Analogie dessen, was das Leben ist, an.
Aber in Wahrheit ist ja alles, was in unserem Leben passiert, eine Analogie und Veränderungen machen immer Angst, weil unser Verstand nicht erkennen kann:
Wo führt die Veränderung hin? Wenn wir mitten drinnen stehen und nicht erkennen, wo die Veränderung hinführt, dann bekommen wir erst mal Angst. Also wenn ich jetzt in so einer Veränderung stehe, dann kann ich mich fragen: Wohin will ich denn, dass die Veränderung führt? Denn wir werden sehen, das dritte Chakra, also die Forderung der Ernsthaftigkeit, das ist der Geist der Ernsthaftigkeit und der fordert uns heraus zu entscheiden: Was willst Du? Worauf richtest Du Deinen Fokus? Und eben dann erkenne ich: Ja, ich bin jetzt mitten in einer Veränderung und wo will ich denn, dass diese Veränderung hingeht? Das ist die Forderung des zweiten Chakras zu erkennen, den Weg erkennen: Wo will ich denn hin? In welche Richtung will ich denn gehen? Und dann frage ich mich natürlich auch: Was kann ich jetzt in dieser Situation tun? Sicherlich nicht einfach mich auf das Sofa setzen und abwarten und dem Ganzen zuschauen, sondern diese Veränderung, dieser Prozess, in dem wir weltweit stehen, fordert uns auf, wirklich unsere Macht und Kraft in Anspruch zu nehmen, um aktiv in uns diesen Veränderungsprozess bewusst mitgehen zu können. Also es geht nicht darum, in die Inaktivität zu gehen, sondern im Gegenteil. Aber welche Aktivität ist jetzt gefragt? Eine Aktivität im Geistigen, im Inneren; so wie das Gesetz eben sagt: Die primäre Realitätsebene ist die Geistige. Also jetzt in der Situation, in der wir im Außen weitgehend lahm gelegt sind, ist die große Chance aktiv zu sein - im Geistigen, im Inneren und nur dort können wir all jeden Qualitäten in uns erringen, die wir brauchen, um unseren Weg gehen zu können, um die Gangart bestimmen zu können und dazu geben uns die Pferde immer wieder ganz konkrete und ganz pragmatische Hinweise. Fragen wir uns doch, was die Aussage meint: ;;Bau Dein Haus nicht auf Sand.‘‘ Denn die Häuser, die heute, die jetzt, auf Sand gebaut sind, wie die, die in der Vergangenheit auf Sand gebaut wurden, die wird es jetzt wegspülen. Jetzt darf ich mich fragen: Worauf ist mein Haus gebaut? Und was bedeutet das überhaupt - das Haus? Wofür steht diese Analogie?
Jesus hat in seinen Lehren immer über Analogien den Menschen belehrt.
Da der Mensch damals, vor über 2000 Jahren, noch nicht die intellektuelle Bildung hatte, die wir heute haben, musste er seine Lehren in Analogien packen, damit sie für den Menschen verständlich waren. Mit Haus ist gemeint: Das steht für unsere Gedanken, für unsere Überzeugungen, für unsere Meinungen, für unsere Werte und für unsere allgemeine innere Verfassung, also das ist das Haus; das Haus der Körper, in dem wir sind, das ist das Haus und worauf habe ich nun mein Haus gebaut? Und noch wichtiger: Wie kann ich jetzt mein Haus auf einem soliden, festen Grund bauen, damit mein Haus, sprich ich, nicht weggespült werde? Indem wir die drei Fragen der Pferde beantworten, nämlich: Kannst Du mich bewegen? Und in dieser Frage ist enthalten, dass ich in mir stabil bin, dass ich in mir geerdet bin, dass ich eine Zentrierung in mir errungen habe, um dann aus dieser Stabilität heraus die Richtung bestimmen zu können und die Gangart.
Fassen wir zusammen, diese drei Fragen, die das Pferd uns stellt.
Im ersten Schritt ist es der Geist der Akzeptanz, also mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen, um zu dieser Stabilität zu kommen und wie können wir das noch zusätzlich tun? Also über die Rituale hinaus? Über unsere Wurzelatmung und durch diese ganzen Vorgehensweisen, die wir über unsere Rituale machen, dürfen wir im Täglichen unsere Gedanken kontrollieren und diese Kontrolle der Gedanken geschieht in dem Moment, in dem ich die Position des Beobachters einnehmen kann und damit ich die Position des Beobachters einnehmen kann, brauche ich innere Stabilität, die wir über die Wurzelatmung in uns erringen, damit wir dann im Weiteren den alchemistischen Prozess vollziehen können, nämlich negative Emotionen in pures Bewusstsein zu verwandeln und pures Bewusstsein ist immer Energie, erhöhte Energie, die ich zur Verfügung habe.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Körperdisziplin und hier gibt es ganz viele Möglichkeiten. Es gibt eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten, um den Körper zu trainieren. Der Körper, gerade jetzt, bezüglich der Gangartbestimmung, ist ein ganz wichtiges Instrument und wir erinnern uns: Das Dankbarkeitsgebet und das Gebet schlechthin, das sind die zwei Medien, die uns ganz stark in die Zentrierung, in die Stabilität, bringen. Im zweiten, wenn das Pferd Dich fragt: ,,Kannst Du mir die Richtung angeben?‘‘, sind wir im Geist  der Geduld, im Wasser-Element und hier geht es darum, die eigene Lebensaufgabe erkennen, also die Richtung, in die es gehen soll in meinem Leben und hier haben wir unsere Arbeit, dass wir die Richtung erkennen, indem wir unseren Wünschen, unseren Bedürfnissen, Raum schaffen und wie kann ich diesen Raum schaffen? Es ist gar nicht so einfach, sich seiner Wünsche bewusst zu werden. Oftmals bedarf das eines Bewusstwerdungsprozesses und der geschieht durch die Auflösung von positionierten Inhalten, sprich Emotionen in pures Bewusstsein und indem wir uns fragen: Was macht mir Freude? Denn das in die Freude gehen, schafft Raum in mir. In dem Moment, in dem ich in der Freude bin, bin ich nicht besetzt von negativen Inhalten und im dritten Schritt, jetzt, heute, wollen wir ja das dritte Chakra beleuchten, d.h. das Feuer-Element, in dem ich mich über den Willen ausdrücke, geht es um die Ernsthaftigkeit und um die Fähigkeit, den Körper einzusetzen. Also wir wollen über den Körper unsere Macht und Kraft ausdrücken und wir wollen unseren Körper trainieren, einsetzen, damit er uns hilft und zwar insofern, das wir immer wieder eine Rückmeldung bekommen von unserem Körper, wenn wir einschlafen. Wir nennen diese Haltung Power Position und es ist ein Aufrichten in der Wirbelsäule und ein Öffnen des Brustkorbs, sodass wir wirklich über diese Körperhaltung an uns selbst ein Signal geben, ein Impuls, nämlich: Ich bin hier, ich bin im Besitz meiner Macht und Kraft und zwar jetzt und hier und dann können wir einen Trick einsetzen, ein z.B. Schnalzen des Fingers, sodass wir von einer Sekunde auf die andere Zugang finden zu unserer Personal Power und so kommen wir, das ist das eine Medium, der Körper, mit dem wir ganz aktiv Zugang finden, zu unserer Macht und Kraft und dann natürlich über das Fokussieren und hier muss ich wissen: Was will ich? Worauf will ich meine Aufmerksamkeit lenken? Worauf fokussiere ich mich? Und durch das Fokussieren meiner Aufmerksamkeit generiere ich Energie. Denn wie das Sonnenlicht durch eine Linse gesammelt wird und so eine starke Energie produziert, dass sie Feuer entfachen kann, diese Energie, so können wir durch das Fokussieren unserer Aufmerksamkeit auf das, was wir wollen, unsere Energien bündeln und das Resultat mitbestimmen. Es geht um ein selbstbestimmendes Leben. Also wir dürfen mitbestimmen, wir sollen mitbestimmen. Wir wollen raus aus dem Fremdbestimmt sein in ein selbstbestimmtes Leben gehen und das ist natürlich nicht zu erreichen, wenn ich mich auf das Sofa setze und sage: Ich warte mal ab, was hier geschieht. Nein, im Gegenteil: Es geht darum, ganz aktiv zu sein in dieser Phase, in der wir stehen und durch diese Schritte, die wir uns bis hierher erarbeitet haben, gelange ich zu einer Qualität und das ist die, dass ich zum Referenzpunkt werde - zum Referenzpunkt für mich selbst, zum Referenzpunkt für mein Pferd und dann automatisch für meine Mitmenschen zum Referenzpunkt werde und das ist jene Qualität, die wir vor allem in dieser momentanen Lebenssituation brauchen. Wir brauchen einen Referenzpunkt, wir brauchen diese Stabilität in uns, für uns, dass wir nicht weg gespült werden, dass wir nicht überrannt werden, durch die Ereignisse, die sich jetzt zeigen und es braucht vor allem auch für die Menschen, die jetzt in großer not sind und ich spreche vor allem von der seelischen Not, jetzt Menschen, die erkennen, dass es eine Wirkung ist, in der wir stehen und dass wir neue Ursachen setzen dürfen, und müssen, damit wir aus dieser negativen Situation heraus kommen und eine bessere, eine positivere Wirkung erzielen können, indem wir auf die Ebene der Ursache gehen und dort neue Ursachen setzen, damit wir bessere Wirkungen bekommen und damit wir das bewirken können, machen können, umsetzen können, braucht es ein spirituelles Bewusstsein und Menschen, die das wirklich ernsthaft umsetzen und sich nicht hinweg spülen lassen, hinweg ziehen, hinweg raffen lassen, von den negativen Ereignissen, sondern wie ein Fels in der Brandung stehen und das lehren, was uns die Pferde mitgeben wollen, über diese drei Fragen und wenn wir diese drei Fragen als Leitfaden mit ins tägliche Leben nehmen und wirklich danach handeln, also so ganz konkret und pragmatisch, indem wir die Übungen machen, indem wir diesen Forderungen nachgehen - Stabilität, Richtung vorgeben und jeden Morgen darfst Du Dich fragen: Welche Richtung will ich heute einschlagen? Die grobe Richtung kenne ich, aber jeden Tag festlegen über die Absicht: Wie soll heute mein Tag verlaufen? Welche Richtung soll mein Tag heute haben? Und dann die Gangart festsetzen, die Energie festsetzen, sich nicht weg spülen lassen, sich nicht weg reißen lassen, sondern Du entscheidest, welche Gangart Du heute bestimmst und auch halten darfst und wir dürfen Eines nicht vergessen: Es wird immer eine Gegenkraft geben und müssen, damit wir in unsere Kraft kommen können und die Gegenkräfte, die jetzt walten, die sorgen dafür, wenn wir diese drei Fragen aktiv im Leben umsetzen, dass wir in unsere Kraft kommen und sie annehmen und zum Positiven lenken. So dürfen wir auch in einer so schwierigen Zeit, die so viele Herausforderungen birgt und anbietet, für jeden einzelnen, aber auch global, uns auf diese Lehren der Pferde besinnen.

 

Im folgenden Video gibt es noch eine Übung mit dem Pferd mit anschließender Wurzelatmung:

 

 

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