4. Chakra - Der Geist der Ordnung

4. Chakra - Der Geist der Ordnung

4. CHAKRA: DIE KRÄFTE DES HERZENS

Notizen von Sabina Hirtz zu den LIVE - Übertragungen von Alexandra Rieger während des Corona-Lockdowns

 

Mit dem vierten Chakra schließt sich der Kreis, denn von nun an beginnt alles das, was ich umsetzen will, mit dem Gedanken.
Wir sind im Element Luft. Das bedeutet, hier drücke ich mich über das Denken aus. Hier sage ich: ,,Ich denke.‘‘ Es ist der Geist der Ordnung.
Das Denken, stellt die Wurzel dar, d.h. von nun an kommt alles das, was ich tue, aus der Wurzel des Denkens. Das Denken wird angereichert mit dem Willen, mit dem Fühlen und jetzt gehe ich in die Handlung und dieses aufgerichtet sein, dieses kongruent sein, das macht, dass jetzt mein Handeln tatsächlich kraftvoll ist.
Um auf das Bezug zu nehmen, was aktuell weltweit passiert, also die Situation, in der wir stehen: Wir sprechen in unseren Kursen, in unseren Ausführungen, in den Interaktionen mit dem Pferd, sehr viel geht es um unsere Außenlebensphäre.
Es ist der Energiebereich um uns, der all das, was wir sind und was wir in uns tragen, als Informationen enthält. Das ist die Außenlebensphäre auf individueller Ebene und so wie es diese Außenlebensphäre auf individueller Ebene gibt, so gibt es sie auf globaler Ebene. D.h. die gesamte Menschheit bildet solch ein Feld, solch ein morphogenetisches Feld, das alle Informationen enthält und mit jedem Gedanken, den ich denke, speise ich dieses Feld. Mit unserem Gedanken, mit diesem Wissen über unser Denken, haben wir eine ganz große Verantwortung für unser Feld und damit auch für das morphogenetische Feld auf globaler Ebene und gerade jetzt in dieser Phase, in diesem Moment, in dem wir uns global befinden, ist es wichtig, dass ein jeder diese Verantwortung erkennt und entsprechend denkt, d.h. dass wir überprüfen dürfen: Ist das, was ich denke, ein selbstreflektiertes Denken, ein Denken, das aus mir heraus entsteht oder ist das ein Denken, das ich aufnehme und zwar unreflektiert womöglich und ohne es zu selektieren, einfach ein Aufnehmen, ein Konsumieren von Gedanken anderer Menschen, Informationen und Ideen anderer oder bin ich in der Lage, die Dinge, die auf mich zukommen zu selektieren, zu reflektieren und dann nur das aufzunehmen oder beruht in meinen Raum einlassen, was ich bestimme, dann komme ich dorthin, dass ich selbstbestimmt mein Wesensglied des Denkens unter meiner Kontrolle habe. Ist das nicht der Fall, dann werde ich zum Spielball. Dann spricht man in der Geisteswissenschaft von einer Prostitution, von der geistigen Prostitution. Das bedeutet: Der Mensch nimmt unreflektiert Gedanken anderer auf und bringt zum Ausdruck, was ein anderer gedacht hat und das führt zu einem fremdbestimmten Denken. Deshalb wollen wir immer mehr dorthin kommen, dass wir unser Denken unter unsere Kontrolle bringen, damit unser Wollen, unser Fühlen und dann unser Handeln zu einem kraftvollen Handeln wird.

Im dritten Chakra sagten wir und sagen wir: ,,Ich will.‘‘ D.h. wir sprachen davon, dass wir Visionen in uns entstehen lassen dürfen und sollen, Visionen, die unsere Mission widerspiegeln, denn über die Vision, die ich jetzt in das Feld gebe, kann ich dem Geschehen, das sich jetzt entwickelt, eine Richtung geben. Also ich bin nicht kraftlos und machtlos dem Geschehen gegenüber, das wir jetzt haben, sondern ich kann aktiv durch meine Visionen teilnehmen, durch meine Mission teilhaben, an der Bestimmung der Richtung, die wir jetzt einschlagen und das Feuer, das ja dem dritten Chakra entspricht, das Feuer, das innere Feuer, gibt mir jetzt die Kraft, diese Visionen, diese Mission, wirklich täglich auf einer hohen Schwingungsebene zu halten. Wir erinnern uns, die Frage hier des Pferdes ist: Kannst Du mir die Gangart vorgeben? Und die Gangart vorgeben entspricht der Fähigkeit, meine Energien hochzuschrauben, meine Schwingungsenergien hochzuschrauben und sie dann zu halten und dazu brauche ich das innere Feuer, dazu brauche ich die Kraft der Begeisterung, dazu brauche ich den Willen. Ich sage hier: ,, Ich will‘‘ und dann geschieht etwas, dass ich durch diese starke Willensäußerung meine Gefühle unter Kontrolle bekomme. Ich kann meine negativen Emotionen transformieren in pures Bewusstsein, eine weitere starke Energiequelle und somit produziere ich nicht Negativität, sondern ich transformiere all das, was in mir unerlöst ist, was in mir an negativen Energien und Emotionen vorhanden ist, in pures Bewusstsein und dann kommt es so, dass mein Handeln ein kongruentes Handeln ist und damit ein sehr kraftvolles Handeln und das bewirkt, diese Schritte bewirken, dass wir dann eine Ordnung in uns herstellen und zwar dürfen wir diese Ordnung eine göttliche Ordnung nennen, denn diese drei Geister der drei unteren Ebenen, d.h. des ersten Chakras ist ja der Geist der Akzeptanz, der Geist der Geduld im zweiten Chakra und der Geist der Ernsthaftigkeit im dritten Chakra, bewirken nun, dass ich in mir eine Ordnung herstelle und es ist dann diese göttliche Ordnung, die wir überall in der Natur sehen. Die Natur ist eine Heilerin aufgrund der Tatsache, dass wir in der Natur überall diesen drei Geistern begegnen. Das Pferd bzw. Tiere sind Heilende. Das sind die, die in sich diese Geister tragen, zwar auf unfreier, man spricht gebundener Ebene, aber sie tragen diese drei Geister in sich und dadurch kann das Pferd für all jene Menschen, die sich dem Pferd öffnen, zu einem Heiler werden.
Schauen wir uns das doch mal ganz konkret an dem Beispiel eines Baumes an.
Der Baum, der akzeptiert, Baum zu sein. Es kommt ihm nicht in den Sinn zu sagen: ,,Ach ich will lieber eine Blume sein.‘‘ Der Olivenbaum ist Olivenbaum, er akzeptiert das und er nimmt das geduldig an und wächst jetzt geduldig Jahr für Jahr als Olivenbaum. Er nimmt das Olivenbaumsein ernst, weil er dieser Richtung stets Folge leistet. Also diese drei Geister sind in jeder natürlichen Schöpfung erkennbar, erfühlbar und wie gesagt, im Pferd in einem erhöhten Maße, da das Pferd eine sehr starke Seele hat, eine sehr stark ausgeprägte Seele. D.h. in der Gegenwart des Pferdes, da brauchen wir noch gar nicht viel mit dem Pferd interagieren, in der Gegenwart des Pferdes fühlen wir diese drei Geister und damit die Ordnung in einem sehr ausgeprägten Maße, sodass ein starkes Feld entsteht, vorhanden ist und wenn wir in dieses Feld hineintreten, also in das Feld des Pferdes oder einer Herde, noch stärker, dann können wir in Kontakt kommen mit diesen drei Geistern und sie dadurch in uns anregen und somit leichter Zugang finden zu der in der Natur lebenden göttlichen Ordnung, die der Mensch in sich selbstbestimmt herstellen darf, denn im Gegensatz zur Natur, die über die geistige Welt angeleitet ist, hat sich der Mensch abgeschnitten, d.h. abgeschnitten insofern, dass das Geistige im Menschen wohnt, lebt und der Mensch sich jetzt entscheiden kann, ob er auf der Ebene der Natur einfach sein Leben abspulen will, denn dann geschieht kein inneres Wachstum, oder er hat die Chance, die Möglichkeit, und die entsteht ja erst im Mensch, zu sagen: Ich will voranschreiten in meiner Evolution, in meinem Wachstum und dann darf er das selbstbestimmt in die Hand nehmen und das ist das große Geschenk, das uns unser Schöpfer gemacht hat ab dem Menschsein, dass wir jetzt selbstbestimmt in eine Entwicklung schreiten dürfen.

Jetzt schauen wir uns doch einen Moment an, wie es aussieht, welche Probleme wir haben und welche Schwierigkeiten wir haben, wenn sich in den ein oder anderen Chakren Blockaden vorfinden, wenn sie nicht aktiviert sind und nicht harmonisiert sind, denn über das Aktivieren dieser Chakren hinaus dürfen wir sie nämlich auch noch ausbalancieren, d.h. in jedem Chakra, in jedem Geist, besteht die Möglichkeit, in die eine oder andere Extreme zu fallen und unsere Absicht ist, jedes Chakra, jeden Geist in uns, ausbalanciert zu erwecken, damit wir dann eben in diese göttliche Ordnung ausbalanciert und kraftvoll schreiten können.
Wenn das erste Chakra nicht aktiv ist, nicht ausbalanciert ist, dann entstehen in uns oftmals Existenzängste. Also es geht vor allem im ersten Chakra um Überlebensthemen. Also es geht darum, wirklich ganz pragmatisch mit beiden Beinen, mit beiden Füßen, am Boden der Realität zu stehen, um in der Lage zu sein, sich seinen Unterhalt zu verdienen, fähig zu sein zu überleben in unserer Gesellschaft durch das, was ich tue, so wie ich es tue. Ich bin in der Lage zu überleben. Also es geht hier erst mal nur ums Überleben.
Bei einem unausbalancierten Chakra geschieht es oft, dass wir bewegt werden im Innen wie im Außen, denn wenn ich im Innen nicht in der Lage bin Position zu beziehen, also ein Referenzpunkt zu sein in mir, dann passiert es mir, dass ich im Außen überrollt werde. Ich werde durch die Umstände überrollt und das sehen wir ja jetzt gerade, wie viele Menschen jetzt in der Not sind und sich überrollt fühlen durch das, was auf der ganzen Welt passiert. Also sie haben keine innere Standhaftigkeit, keinen Halt in sich und werden bewegt.
Wir erinnern uns, die Frage des Pferdes im ersten Chakra ist: ,,Kannst Du mich bewegen?‘‘ Und damit ich bewegen kann, brauche ich Energie und die Energie kommt aus dem Geerdet sein, aus dieser inneren Standhaftigkeit, heraus.
Also es geht darum, Position beziehen zu können im Innen gegenüber seinen Wesensgliedern und dann im Außen und hier nicht mit eingezogenem Kopf alles hinnehmen zu müssen, die Dinge über sich ergehen lassen zu müssen, sondern mit Standhaftigkeit seine Wahrheit, sein Sein zu vertreten.
Die Hauptempfindung bei einem unausbalancierten, schwachen Chakra ist, man fühlt sich als Opfer, man ist unmündig, man fühlt sich machtlos den Umständen ausgeliefert.
Wenn das zweite Chakra nicht aktiviert ist oder ungenügend aktiviert ist und nicht ausbalanciert ist, dann besteht die Gefahr, dass ich meine Aufgabe nicht erkenne, d.h. ich kann meiner Bestimmung nicht gerecht werden und die Folge daraus ist, das Resultat ist, dass ich einen Beruf ausübe, eine Tätigkeit ausübe, die mich nicht erfüllt, die für mich zur Last wird, zur Mühe wird, ich fühle mich frustriert in dem, was ich tue und eingesperrt und gefangen. Die Emotionen in einem unausbalancierten zweiten Chakra können nicht als solche erkannt werden, d.h. sie werden nicht als Inhalt erkannt und können nicht transformiert werden, sondern der Mensch reagiert aus dem jeweiligen negativen Emotionen und das hat dann zur Folge, dass der Mensch immer noch mehr negative Energie in sich und damit um sich erzeugt und es wird immer schlimmer statt besser. Irgendwann befindet sich der Mensch in einer negativen Spirale und findet keinen Ausweg und auch hier wieder: Es ist dann ein Opferdasein und dieses Opferdasein gibt dann wiederum die Möglichkeit eines Erwachen, da der Mensch sich fragt: Gibt es denn nicht einen Ausweg aus dieser Situation? Solange jedoch diese in dem Menschen lebenden negativen Emotionen nicht transformiert werden können und unerlöst im Menschen liegen, muss der Mensch diese unerlösten Energien in sich projizieren und zwar wird das dann oft so sein, dass der Mensch kritisiert, lamentiert, dass er die anderen Menschen verurteilt, beurteilt, da er in sich das zu erlösende nicht erkennt und durch das Projizieren im Moment eine gewisse Erleichterung erfährt, aber tatsächlich werden seine konditionierten Anteile immer noch mehr genährt und somit wächst das sogenannte Ego immer noch mehr heran, die konditionierte Seite, bis eben dann der Leidensdruck so stark wird, bis dass der Mensch sagt: ,,So, es muss doch einen Ausweg geben‘‘ und den gibt es natürlich: Wir müssen negative Emotionen nicht nur erkennen, zulassen können, sondern sie als Energiequelle nutzen können, um so blockierte Energien freizusetzen, um neue Ressourcen in uns zu entwickeln.
Wenn das dritte Chakra unausbalanciert, nicht aktiviert ist, dann ist es so, dass der Mensch unter Umständen sogar schon beginnt seine Ziele zu erkennen, aber er kann die Energie in sich nicht produzieren, nicht freisetzen, die notwendig ist, um seine Ziele und Visionen zu realisieren, zu materialisieren. Der Mensch fühlt sich blockiert, er spürt es ist eine Blockade in mir, die es mir nicht möglich macht voran zu schreiten, meine Ziele zu entwickeln, zu realisieren.
Eine weitere Symptomatik ist, dass der Mensch Stimmungsschwankungen unterliegt, d.h. er kann sich heute motiviert fühlen, inspiriert und glaubt an seine Ziele, an das Erreichen seiner Ziele und dann ist irgendein Ereignis, irgendetwas passiert, irgendjemand mache eine Aussage oder es ist so, dass er einem Widerstand entgegentritt und dann ist die Stimmungslage im Keller. Also diese Stimmungsschwankungen von hoch bis tief werden sehr stark erlebt, diese Rhythmusschwankungen. Der Mensch kann nicht die Gangart bestimmen und nicht halten - das ist ja die Frage des Pferdes, das uns an dieser Stelle fragt: ,,Kannst Du mir die Gangart vorgeben?‘‘, was übersetzt lautet: ,,Bist Du in der Lage Deine Energien zu bestimmen, d.h. hochzufahren und dann auf dieser Ebene zu halten?‘‘ Die Ebene hochhalten, das heißt immer, die Energien auf das zu synchronisieren, was eben das entsprechende Ziel ist, objektiv gesehen.
Im vierten Chakra, das ist ja das Chakra, das dem Element Luft zugeordnet ist.
Ist dieses Chakra blockiert oder nicht ausbalanciert, dann entsteht ein Gedankenchaos in uns, d.h. der Gedankenapparat hat die Herrschaft übernommen. Es besteht ein ständiges Denken. Der Mensch hat keine Chance oder wenig Chance aus diesem Denken herauszutreten. Der Denkapparat hat also die Vorherrschaft, die Herrschaft übernommen und man dreht sich im Karussell, man dreht sich immer auf dem Gleichen, man kommt nicht wirklich voran, man findet sich immer in der gleichen Situation. Es können keine Lösungen gefunden werden, da die Lösungen nicht auf der Ebene des Denkens, dort wo die Problematik besteht, gefunden werden kann. Also ich kann die Probleme, die im Kopf entstehen, die durch das ständige Denken, Analysieren, entstehen, kann ich nicht auf dieser Ebene lösen, sondern hier braucht es eine andere Intelligenzschiene und wir haben uns erarbeitet: Es gibt über das Denken hinaus, über die Intelligenzschiene des Intellektuell seins hinaus, noch die Intelligenzschiene der Seele, also die Seelenintelligenz und die Körperintelligenz.
D.h. wenn wir zu Lösungen kommen wollen, dürfen wir, müssen wir, tiefer gehen, dann dürfen wir auf die Intelligenzschiene der Seele gehen und des Körpers.
Dazu gibt es viele Techniken und darüber hinaus auch immer wieder das Hinhören, das Hinfühlen: Was ist für mich stimmig? Was ist für mich richtig und was eben nicht? Um in die Fähigkeit zu kommen, die eigenen Gedanken unter Kontrolle zu bekommen, d.h. damit ich die Zügel meines Denkapparates unter Kontrolle bringen kann, brauche ich die Energien der ersten drei Chakren, sodass wir jetzt auf der Ebene des Denkens im vierten Chakra die Stabilität des ersten Chakras haben, das Geerdet sein haben, dieses ,,Ich bin Referenzpunkt in mir‘‘, dass wir jetzt im vierten Chakra wirklich die Gedanken selektieren. Aus diesem Geerdet sein, aus dieser Standhaftigkeit heraus, kann ich nun selbstbestimmt Gedankengänge durchdenken, selbst reflektieren, etwas hinterfragen, etwas durchforschen. Es ist nicht dieser Denkapparat, der selbstständig loslegt, sondern ich habe diesen Apparat unter meiner Kontrolle und komme jetzt zu diesem selbstreflektierten, zu diesem selektiven Denken, das mir ermöglicht, zu eigenständigen Ergebnissen zu kommen und das ist gerade in dieser Phase, in der wir als Mensch stehen, unbedingt notwendig, dass wir nicht unreflektiert das aufnehmen, was uns die Massenmedien vorsetzen, denn das sind größtenteils auch manipulierte Informationen. Wir sind eingeladen, aufgefordert, uns wirklich eigenständig mit den Themen auseinanderzusetzen und verschiedene Meinungen anzuhören, also wirklich auch gegensätzliche Meinungen, damit wir zu einem eigenständigen Resultat finden können.
Über das zweite Chakra haben wir die Möglichkeit, dass die Emotionen uns nicht mehr verschieben, dass sie uns nicht manipulieren, dass sie uns nicht reagieren lassen, sondern dass wir die Emotionen auch hierher nehmen können und sie transformieren können, dass wir gerade in dieser Situation, in der eben auch sehr viel mit den Ängsten gearbeitet wird, diese Ängste anschauen, d.h. wir stellen uns unseren Ängsten, wir wollen sie transformieren, wir wollen die Botschaften aus den jeweiligen Ängsten erkennen, damit wir sie eben umsetzen können, ganz konkret und vor allem ganz konstruktiv und das ermöglicht, dass wir in unsere Macht und Kraft kommen und diese Macht und Kraft jetzt so einsetzen, dass unser Denken konstruktiv sein kann. Der Gedanke, der ja die Wurzel unseres Wollens ist, die Wurzel unseres Fühlens sein sollte und somit zu einem starken und kraftvollen Handeln führen kann.

So dürfen wir zusammenfasend sagen, dass das vierte Chakra für uns jetzt ganz interessant ist, da das Aktivieren des vierten Chakras uns wirklich in die Fähigkeit versetzt, ganz selbstbestimmt und autoritär unser Leben in die Hand zu nehmen, unser eigenes Leben. Wir sind nicht mehr, wir sind nicht Spielball innerer Energien und damit äußerer Energien, sondern wir leben unser Leben aus einer Stabilität heraus, aus dem in uns erworbenen Wissen - Meinung, Stellungnahme.
Wir haben eine Stellung, eine Position, wir können diese Position beziehen und sind nun wie ein Fels in der Brandung. Wie ein Fels in der Brandung stehen wir im Leben, da wir die vier Geister in uns nicht nur aktiviert haben, sondern auch ausbalanciert und das ist nicht eine Sache, die ich einmal mache und dann zur Verfügung habe, sondern das ist ein lebenslanger Prozess. Ich bin lebenslang in diesem Prozess des Aktvierens und Ausbalancierens und jetzt gerade sind wir in einem extremen Moment, in einer extremen Situation, in der wir wieder beginnen können oder immer wieder beginnen können und ständig in diesem Prozess sind des Aktivierens und Harmonisierens.

Wir sollten uns alle tagtäglich darum bemühen, dass unser Denken aus uns heraus ein selbstbestimmtes ist, dass unser Wollen abgestimmt ist auf unser Denken, unser Fühlen und somit unser Handeln widerspiegelt, was wir im Geiste erkannt haben, was für uns und dann auch natürlich für unseren Nächsten das Richtige sein kann und es ist jeden Tag aufs Neue ein Versuch, ein Bemühen und da sollten wir uns geduldig an die Hand nehmen und sagen: ,,Ja, jeden Tag dürfen wir uns aufs Neue beweisen‘‘, wie das Pferd, das uns jeden Tag aufs Neue diese Fragen stellt. Das ist nicht so bei dem Pferd, dass es die Fragen einmal stellt und dann ist das Thema abgehakt, sondern das Pferd stellt uns diese drei Fragen, mit denen wir arbeiten, tagtäglich in jeder Situation: Kannst Du mich bewegen? Kannst Du mir die Richtung vorgeben? Kannst Du die Gangart bestimmen und halten?
Wenn wir in dieser Lebenssituation mit diesen drei Fragen der Pferde arbeiten, dann ist das Leben weniger kompliziert, es wird einfach, einfach in Form von ,,Ich habe einen Leitfaden.‘‘ Die Umsetzung ist nicht immer ganz so einfach, aber wir haben einen Leitfaden und das sind diese drei Fragen, die es uns erleichtern, unserem Ziel immer näher zu kommen, nämlich in die göttliche Ordnung einkehren zu können, immer mehr in uns zu begründen, damit wir sie im Innen wie im Außen leben können.

 

Im folgenden Video gibt es noch eine Übung mit dem Pferd mit anschließender Wurzelatmung:

 

Tags