1. Chakra - Geist der Akzeptanz

1. Chakra - Geist der Akzeptanz

1. CHAKRA: VERWURZELUNG, ERDUNG, VERBINDUNG ZU IRDISCHEN

Notizen von Sabina Hirtz zu den LIVE - Übertragungen von Alexandra Rieger während des Corona-Lockdowns

 

Die Situation, in der wir uns weltweit befinden, fordert uns mehr denn je auf, zentriert, stabil, ausbalanciert und vor allem flexibel zu sein und das sind ja im ersten Punkt, in der ersten Frage vor allem die Forderungen des Pferdes, d.h. das Pferd braucht uns stabil, zentriert, geerdet. Also aus dem Geerdet sein heraus finden wir das Stabil sein, das Zentriert sein und doch flexibel dabei zu bleiben. D.h. wir dürfen jetzt mehr denn je die Lehren der Pferde in unserem eigenen Leben umsetzen, damit wir dann im zweiten Schritt Stütze, Referenzpunkt für andere sein können, denn die momentane Situation verunsichert die Menschen natürlich enorm, verständlicherweise. Die Informationen, die wir heute bekommen, sind sehr unterschiedlich und hier braucht es wirklich ein vermehrtes Zentriert sein, ein vermehrtes Stabil sein, um sich in dieser Informationsflut eine eigene Meinung bilden zu können. Krisensituationen, Ausnahmezustände sind immer auch Situationen, in denen wir neue Wege finden können, neue Lösungen, Verbesserungen erkennen können und deshalb ist diese Situation eine wunderbare, wunderbar im Sinne von ,,Wir können hier aus dieser Situation Gutes ziehen, wir können neue Wege finden und Verbesserungen in der eigenen Situation bewirken“ und das ist das, was uns das erste Chakra lehrt. Das erste Chakra, das sagt: ,,Sei stabil, sein in der Energie der Akzeptanz, akzeptiere immer das, was ist, so wie es ist.“ Es ist unsinnig, sich dagegen zu setzen, auf Widerstand zu gehen, zu lamentieren, zu kritisieren, in einen Widerstand zu gehen, denn der Widerstand verschlimmert immer nur das, was ist. Deshalb nehmen wir die Situation jetzt so an, wie sie ist, damit die Situation ihre Botschaft übermitteln kann. Worin liegt die Botschaft? Und hier ist jeder Einzelne gefordert, hinzuhören, zu erkennen, was will mir diese Situation zeigen? Was kann ich in mir, in meinem Leben anders machen, verbessern? Wo bin ich gefordert?
Wir haben in unseren Betrachtungen Vertiefungen der Lehren der Pferde immer wieder erkannt. Es geht darum, dass alles wirklich alles eine Botschaft enthalten kann, wenn wir uns die Zeit nehmen, die Muße hinzuhören und hinzuschauen, nicht wegschauen und nicht so tun, als wäre nichts, sondern hineingehen in die Situation, ob das jetzt eben eine Situation im Außen ist, ob das eine Emotion ist, ob das ein Gedanke ist, das Negative nicht verneinen und sagen, es gibt das nicht. Ich sehe das nicht, also gibt es das nicht. So wie das Pferd uns vormacht, das im ersten Schritt sagt, was ich nicht sehe, das kann mich nicht erschrecken und das ist eben das, was wir aus dieser Beobachtung erkennen können, das hilft uns nicht weiter, sondern wir dürfen reingehen, wir dürfen hinschauen, wir dürfen erkennen und aus diesem Erkennen gewinne ich immer die Macht der Entscheidung, sodass ich dann über die Entscheidung in die Veränderung komme, in die Transformation.
Der Geist der Akzeptanz ist der Geist des ersten Chakras. Der Geist der Akzeptanz, der es möglich macht, dass wir uns erden, ganz im hier und Jetzt ankommen.
Dieser Geist bewirkt, dass wir in der Gegenwart immer in dem, was gerade ist, erwachen können und immer nur, das wissen wir von allen Weisheitslehren, immer nur, wenn wir im Hier und Jetzt sind und das annehmen, was ist, haben wir unsere Macht und Kraft zur Verfügung. Nicht, wenn ich in der Zukunft verweile oder in die Vergangenheit zurückgehe. Da bin ich jeweils im Verstand, in dem Gedankenkarussell gefahren und habe keinen Bezug zu dem, was gerade jetzt geschieht. Das ist eben auch die große Forderung des Pferdes: Hier zu sein und wir haben uns erarbeitet, dass wir ein ganz großes und wichtiges Hilfsmittel haben, nämlich die Atmung, die Wurzelatmung, die uns hilft, jeweils aus der Gedankenhypnose herauszutreten und einzutreten in den Körper. Immer dann, wenn wir unseren Körper von innen spüren, haben wir die Gewissheit, nicht absorbiert zu sein von unserer Gedankenaktivität, sondern wir kommen ins Hier und Jetzt.
Es ist die Wurzelatmung, die uns hilft.
Was ist noch die Forderung des Pferdes bzw. die Energie des ersten Chakras? Durch diese Akzeptanz, d.h. durch das Geerdet sein, durch das wir in die Akzeptanz kommen, kommen wir in ein Stabil sein, in ein Stark sein, in ein Zentriert sein und dieses ermöglicht, dass wir flexibel sind. Also bei aller Zentriertheit und Stabilität bleiben wir flexibel, wie der Baum, der ganz stark steht, der starke Wurzeln hat und doch mit dem Wind sich bewegt und der Baum, der stark ist, der bricht bei starkem Winde ab und so ist auch für uns wichtig, dass wir durch diese starken Wurzeln, durch unser Stark sein, Stabil sein diese Flexibilität lebe, also mit den Umständen gehen und uns anpassen in Form von: ,,Ich passe mich an, ich bin nicht starr in meinem Denken und in meinem Wollen, Fühlen und Handeln, sondern ich gehe mit der Veränderung.“ Das ist eine Konstante im Leben, die Veränderung, die ständige Veränderung und jetzt gerade in diesem Moment sind wir in einer Situation, in der wir sehr stark gefordert sind, uns flexibel zu bewegen. Wir haben die Möglichkeit, uns flexibel auf die jeweilige Situation einzustellen und erkennen und gewinnen neue Instrumente, neue Vorgehensweisen. Es erschließen sich uns neue Wege. Das ist die Flexibilität, die uns dann neue Wege erkennen lässt und uns die Möglichkeit gibt, sie zu beschrieben.
Was fordert uns noch heraus? Was ist es noch, das erste Chakra? Was will es noch von uns? Es will, dass wir ins Vertrauen kommen, d.h. ich darf Vertrauen in mich selbst gewinnen und damit ins Leben selbst und wir kommen wir in dieses Vertrauen? Ins Selbstvertrauen und ins Vertrauen zu gehen? In dem wir uns in der Dankbarkeit üben. Mann muss die Dankbarkeit leben / fühlen und nicht denken.
Erst wenn man beginnt, die Dankbarkeit zu leben, d.h. zu fühlen, ins Gefühl zu gehen, wird die gelebte Dankbarkeit im Leben Wunder bewirken. Selbst in so einer Situation wie der momentanen können wir so viele Dinge in unserem Leben erkennen, für die wir dankbar sind. Denkt nur, wir sitzen in einem warmen, schönen Raum, wir haben zu Essen, wir haben zu Trinken, wir sind trotz alldem miteinander verbunden, wir können miteinander kommunizieren auch wenn wir teilweise sehr weit voneinander entfernt sind und doch gibt es Medien und Möglichkeiten, uns kurz zu schließen, uns zu verbinden. Die Dinge, die jetzt wunderbar sind in Deinem Leben. Du bist in der Situation mehr Zeit zu haben, mehr zur Ruhe zu kommen, mehr für Dich zu tun. Sei dankbar dafür. Du kannst Dich mit Dingen beschäftigen, die Du vielleicht im Alltag immer wieder hintenangestellt hast. Du kannst ein schönes Buch lesen, Du kannst Dich weiterbilden. Weiterbildung ist ganz wichtig. Die stetige Weiterbildung ist unbedingt erforderlich, wenn wir wachsen wollen und es macht glücklich, denn Wachsen, inneres Wachstum macht glücklich und wir wollen die Qualität der Freude, der Freiheit und der Leichtigkeit, denn es sind jene Qualitäten, die uns in die neue Welt bringen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns immer wieder mit Tätigkeiten beschäftigen, die uns in diese Qualität bringen, denn diese Situation, in der wir uns befinden, ist Teil der Sprünge, die uns in die neue Welt bringen, auch wenn sie Moment leidvoll für uns teilweise ist, einschränkend auf jeden Fall. So ist diese Situation ein Teil hin in die neue Welt, denn wir erinnern uns: Bevor eine Neuordnung entstehen kann, gibt es immer einen Moment des Chaos und zwar wirklich Chaos, insofern, dass sich alles in Unordnung befindet, in Unordnung gerät, weil es sich ja neuordnen muss und so ist das auch in der momentanen Situation, sodass sich die Dinge in Unordnung befinden, da wir den nächsten Evolutionsschritt, den nächsten Schritt in Richtung Weiterentwicklung vor uns haben, um ein Stückchen weiter in die Ordnung zu kommen, hin zur göttlichen Ordnung und das hat alles mit Akzeptanz zu tun, denn wenn ich die Situation nicht annehme, kann sich keine Neuordnung einstellen, die Dinge können sich nicht neuordnen. Wenn ich also beginne zu lamentieren, zu kritisieren, in die Verneinung hineingehe - was sind das denn für Schwingungen? Stellt Euch doch nur mal vor, Ihr seid im Gespräch und jemand beginnt zu kritisieren, zu lamentieren, er ist negativ, er ist verneinend, dieser Mensch. Wir spüren sofort, dieses Gespräch ist belastend, es zieht uns energetisch herunter und dieses energetische Herunterziehen ist, weil einfach diese Energie sehr schwer schwingt, also ist eine niedrige Schwingung und dadurch provoziert diese Schwingung eine schwere Energie und diese schwere Energie hält zurück, ist zurückhaltend, sie hält uns auf dieser Schwingungsebene.
Übertragen wir das Gesagte auf die momentane Situation, dann haben wir die Gleiche: In dem wir eben verneinen und nicht mehr annehmen, halten wir uns auf dieser Schwingungsebene. Deshalb gehen wir in die Akzeptanz und lassen uns durch die Situation belehren. Betrachte die gesamte Situation vielleicht aus dem Aspekt heraus, in dem Du sagst: ,,Ah, es wird interessant, es ist interessant. Was kann ich dadurch lernen? Was ist meine Aufgabe? Was kann ich Positives aus dieser Situation ziehen? - für mich und für meine Mitmenschen“. So nimmst Du sofort die Schwere aus der Situation. Du entdramatisierst die Situation und kommst sofort in eine Leichtigkeit hinein.
Was ist es noch, was uns das erste Chakra lehren will? Es will uns in die Fülle bringen und hier ist die Einladung: Schau doch einfach mal in Dein Leben, in welchen Bereichen Du noch nicht die Fülle hast, in denen Du nicht wirklich sagen kannst, hier ist Fülle vorhanden. Dann darfst Du in diesen Bereichen geerdeter sein, zentrierter sein, stabiler sein und schauen, in welchen Bereichen kann ich hier mehr Dankbarkeit hineinbringen? Wir erinnern uns, die Formel lautet: Dankbarkeit erschafft Vertrauen. Dankbarkeit und Vertrauen bringen Fülle. Vielleicht ist es im ersten Schritt eben nur der Weg, dass Du sagst: ,,Ja okay, ich akzeptiere“ und durch das Akzeptieren kommst Du in die Dankbarkeit und über Dankbarkeit ins Vertrauen und dann erschaffst Du Fülle. Also das erste Chakra will Fülle.
Wir erinnern uns: Das erste Chakra entspricht der Erde, Mutter Erde. Also wir drücken uns über das Erzelement, über unsere Handlung aus. Mutter Erde jetzt gerade im Frühling - schaut Euch bitte um, wie sie sich ausdrückt. Mutter Erde ist eine Ausdrucksform unseres Schöpfers und dann bitte ich Euch zu beobachten, mit welch einer Fülle sich unser Schöpfer über Mutter Erde ausdrückt. Überall sehen wir Fülle und hier dürfen wir uns mit dieser Fülle in der Natur verbinden. Lass Dich über die Natur belehren in der Fülle Energie. Gerade jetzt im Frühjahr ist es so schön, sich in der Natur mit der Fülle Energie zu verbinden. Die Fülle in der Natur betrachten: Die Bäume, die jetzt beginnen zu blühen. Es ist bereichernd, diese Fülle auf uns wirken zu lassen, denn diese Fülle, wenn Du sie im Außen siehst, bewusst siehst und aufnimmst, dann bereichert sie Deine Seele und dieses Reichsein in der Seele spiegelt sich im außen. D.h. wir dürfen, wir sind eingeladen, die Fülle überall wahrzunehmen, sie über dieses Wahrnehmen in unsere Seele zu integrieren, sodass wir auf allen Ebenen die Fülle erleben. Es ist ein Aspekt des ersten Chakras - die Fülle erleben.
Die Farbe Rot ist die Farbe, um immer wieder in mir genug Erdung herzustellen.
Also wir können auch mit den Farben der jeweiligen Chakren arbeiten. Wir können uns mit Farben umgeben, die uns stärken. Um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und abzuheben ohne Bodenhaftung, müssen wir in die Erdung gehen. Um diese Bodenhaftung in mir ständig zu erneuern, herzustellen, in das Geerdet sein zu gehen, muss ich in die Natur gehen und mich viel in der Natur aufhalten und mich mit der Natur beschäftigen. Alle Tätigkeiten mit der Erde in der Natur erden, geben Bodenhaftung.

Wie äußerst sich nun ein nicht ausbalanciertes erstes Chakra? Es äußert sich so, dass Themen des Überlebens für Dich ausschlaggebend sind. D.h. ganz pragmatisch ausgedrückt: Du hast immer wieder finanzielle Probleme. Es ist so, dass Du schauen musst, wie komme ich über die Runden. Das deutet auf ein unbalanciertes, schwaches Chakra. Die Existenzangst, Überlebensproblematik ist dann im Leben zentral, wenn man nicht mit beiden Beinen, mit beiden Füßen auf dem Boden der Realität steht, sondern immer irgendwo ist und nicht im Hier und Jetzt. Es sind Überlebensthemen, es sind finanzielle Themen, die Dich dann belasten.
Aus diesem nicht geerdet sein, nicht die Fähigkeit zu haben, das Leben aus eigener Kraft zu meistern, entsteht Angst. Aus dieser Angst kann teilweise dann Panik erwachsen. Aber die Angst will uns etwas mitteilen. Die Angst als Emotion, die im Körper entsteht, die ist für und wichtig. Die sagt uns: ,,Du, pass mal auf, hier passiert etwas und wenn wir diese Angst nicht beachten, dann steigert sie sich hin bis zur Panik und dann hast Du Panikattacken durch ein mangelndes Geerdet sein und das erste Chakra ist völlig inaktiv. Weitere Mängel sind Mängel auf allen Ebenen oder eben auf dem unterschiedlichsten Ebenen.
Wie das Gesetz sagt: Wie innen, so außen, wie außen, so innen. So ist der Mangel, den ich in der ein oder anderen Situation im Außen lebe, immer ein Mangel, der in mir herrscht. Deshalb können wir einen Mangel, der im Außen auf uns zutrifft, nur im Innen ausmerzen, d.h. verändern, transformieren. Es beginnt immer innen.
Eine weitere Äußerung ist es eben das Kritisieren, das Lamentieren, das nicht Annehmen können. Das ist ein Zeichen eines nicht geerdet sein, eines schwachen Chakras. Das Akzeptieren bzw. diese Qualität des ersten Chakras können in die eine Extreme und / oder in die andere Extreme eskalieren. D.h. wir dürfen immer den Weg der Mitte gehen und wenn die Akzeptanz oder dieses Bewegen, dieses in die Handlung gehen, im ersten Chakra in die eine Extreme führt, dann können wir von einem Workaholic sprechen, der ständig in Bewegung sein muss, gar nicht mehr zur Ruhe kommen kann. Er kann es nicht mehr aushalten, deshalb muss er ständig aktiv sein, selbst in der Freizeit und die andere Extreme wäre dann zu sagen, der Mensch kommt überhaupt nicht in die Handlung, er kann gar nichts mehr meistern, er kann gar nicht mehr in die Handlung, in die Bewegung kommen.

 


Instrumente, die das erste Chakra stärken:

- Wurzelatmung

Aufrechter Stand mit beiden Füßen auf dem Boden der Realität und über das Einatmen Erdenergie aufnehmen und über das Ausatmen unerwünschte Energien ziehen lassen. Mutter Erde verwandelt Deine verbrauchte Energie und Du nimmst immer wieder neue Energien beim Einatmen auf und lässt verbrauchte Energien ziehen und so machst Du das Körperpartie für Körperpartie und entlässt jedes Körperteil aus etwaigen eventuellen Spannungen, bis du Deinen Körper von innen spürst.

 

- Selbstbeobachtung

Wir können immer wieder ganz bewusst unsere Gedanken beobachten.
Wie sind sie denn? Stärken sie mich? Schwächen sie mich?
Wie sind meine Emotionen? Wie reagiere ich jetzt auf die Situation oder auf die wirklichen Situationen? Das sind die Fragen, die uns immer wieder helfen, herauszufinden, welche Energieschwingung habe ich, lasse ich zu, will ich oder will ich nicht.
Die Fähigkeit sich zu beobachten ist ein ganz wichtiges Instrument hin zu mehr Akzeptanz, hin zu mehr Erdung, zu mehr Stärke, zum Stabil sein, Zentriert sein.

 

Im folgenden Video gibt es noch eine Übung mit dem Pferd und lanschließend die Wurzelatmung:

 

 

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