5. Chakra - Geist der Macht und Kraft

5. Chakra - Geist der Macht und Kraft

5. CHAKRA: VERBALE UND NONVERBALE KOMMUNIKATION

Notizen von Sabina Hirtz zu den LIVE - Übertragungen von Alexandra Rieger während des Corona-Lockdowns

 

Das fünfte Chakra ist das Hals-Chakra und hier geht es um Kommunikation im Weitesten und im ganz Speziellen um die Kommunikation Deiner Wahrheit.
Um die eigene Wahrheit kommunizieren zu können, muss ich natürlich wissen:
Was ist meine Wahrheit? Im fünften Chakra geht es darum, diese Lebensaufgabe aus dem zweiten Chakra als unsere Wahrheit anzuerkennen und noch mehr.
Hier auf dieser Stufe darf unsere Aufgabe zur Mission werden und eine Mission hat eine höhere Wertigkeit als eine Aufgabe. Deshalb wollen wir ab dieser Entwicklungsebene bemüht sein, unsere Aufgabe wirklich zu unserer Berufung, zu unserer Mission, zu machen, denn wenn ich meine Aufgabe, meine Lebensaufgabe, als Mission erfülle, dann bekomme ich eine ganz neue Qualität in meinem Leben oder eine sehr starke Qualität und das ist die Begeisterung.
Jetzt wecke ich meinen Geist auf. Mein Geist darf jetzt die Führung übernehmen, darf jetzt mein Leben beleben aus dem Geistigen heraus, aus meiner eigenen Geistigkeit heraus, da werde ich jetzt meine Aufgabe erfüllen und das gibt ganz viel Energie. Also es geht um das Kommunizieren und um das Kommunizieren unserer ureigensten Wahrheit. Jetzt wissen wir aus der Kommunikationswissenschaft und das zeigen uns ja tagtäglich auch die Pferde, dass unsere verbale Kommunikation eine sehr geringe Wertigkeit hat. Also dem Pferd gegenüber erkennen wir das ganz klar und sehr schnell, denn das Pferd reagiert auf unsere Kommunikation, auf unsere verbale Kommunikation, mit einem Desinteresse. Man hat herausgefunden, dass das Pferd ca. 10 Begriffe oder lass es 20 Begriffe sein, unterscheiden kann. D.h. mit der verbalen, mit der gesprochenen Kommunikation, kommen wir beim Pferd nicht sehr weit und auch in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen hat die verbale Kommunikation nur eine siebenprozentige Wertigkeit. Also wir kommunizieren zu
93 % auf nonverbaler Ebene. Also das ist gigantisch, wenn wir uns das vor Augen führen, dass das, was beim Anderen Eindruck macht, einen Eindruck hinterlässt, eine Kommunikation ankommen lässt, nicht über unsere verbale Kommunikation läuft, sondern über unsere nonverbale und was beinhaltet die nonverbale Kommunikation? Sie beinhaltet das, was in mir lebt und zwar in Form von Gedanken, in Form von Emotionen, von all den Speicherungen, die ich im Laufe meines Lebens angesammelt habe, also all das, was ich bewusst und unbewusst im Laufe meines Lebens aufgenommen habe, das schwingt, lebt in mir, in Form von Informationen, die ich dann ausstrahle. Es gehören dazu auch meine Erwartungen, all das, was in mir auf unbewusster und bewusster Ebene lebt, teilt sich in Schwingungsform meiner Umwelt mit und hier sind wir im Element des fünften Chakras. Hier geht es um Schwingung. Also es ist kein Element mehr, dass wir auf der physischen Ebene jetzt erfahren können über unsere Sinne, sondern es ist ein feinstofflicher Ausdruck, den wir über das Fühlen wahrnehmen können und das Pferd, auch hier, ist uns ein grandioser Lehrer, denn es liest diese Informationen, also diese nonverbale Kommunikation, in Sekundenschnelle. Es liest uns wie ein offenes Buch auf energetischer Ebene und aufgrund dessen, was das Pferd liest, sind seine Reaktionen, sodass wir uns durch das Pferd immer wieder bespiegelt bekommen und das ist ja das Fantastische, dass ich nun diese 93 % in der Interaktion mit dem Pferd immer besser entschlüsseln kann und das Unbewusste somit nicht unbewusst bleibt, sondern immer bewusster werden kann. Wir können das übrigens auch:
Wir können auch diese 93 %, also diese feinstoffliche Information, Kommunikation, unseres Gegenübers entschlüsseln und zwar dann, wenn wir aus dem Kopf rausgehen - über die Verstandesaktivität können wir eben nur 7 % wahrnehmen - und über unsere Seelen- und Körperintelligenz brauchen wir eine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit. D.h. wenn ich mir erlaube, aus dem Kopf, aus der ständigen Gedankenhypnose, herauszutreten und ins Fühlen einzutreten und das ist interessant, das können wir tatsächlich im Alltag in den zwischenmenschlichen Begegnungen machen, uns trainieren und somit unsere Wahrnehmungsfähigkeit immer mehr erweitern und wie geht das? Indem Du im Gespräch wirklich während Du mit einem Menschen sprichst, Dich verwurzelst und Dich jetzt fragst:
Wie fühlt sich dieser Mensch an? Wie fühlt sich das an, was ich gerade an Informationen aufnehme? Und sich hier eben nicht rein auf das Verbale konzentrieren, verhaftet bleiben, sondern auf das Fühlen. Wie fühlt sich das an, was mir gerade dieser Mensch auf nonverbaler Ebene kommuniziert?
So können wir uns durch das Erfühlen rausarbeiten und einfühlen, einleben, in diese immense Informationsmenge, die uns ein Mensch in jedem Falle übermittelt, aber wir in aller Regel immer nur einen Teilbereich rausnehmen und zwar den unser Verstand erfasst, während über das Fühlen eben sehr viel mehr möglich ist.
So können wir auch in uns über das Fühlen, über das Erfühlen, unserer Emotionen erkennen, welche Teile in uns konditioniert sind, also die konditionierten Anteile in uns können wir über das Fühlen identifizieren und dann entscheiden, ob wir sie so belassen wollen, ob wir die Inhalte in unserem Seeleninnenraum belassen wollen oder eben transformieren. So können wir die negativen Inhalte hernehmen und sie tatsächlich als Brennstoffe unserer Bewusstwerdung hernehmen.
Jetzt kommen wir zu einem sehr, sehr interessanten Aspekt, denn diese Speicherungen in uns oder konditionierten Seelenanteile, die wir auch als Teilpersönlichkeiten benannt haben, drängen uns - und das je unbewusster wir sind, desto mehr drängen sie uns - in Rollen, d.h. sie lassen uns Rollenspiele spielen, also wir interpretieren und je unbewusster wir sind, desto mehr werden wir zu Schauspielern, wir interpretieren Rollen und das ist interessant, auch hier mit dem Pferd, denn sobald wir in die Interpretation einer Rolle gehen, will das Pferd mit uns nichts am Hut haben. Es hat keine Lust mit uns zu interagieren, da ein Rollenspiel, ein Interpretieren, eine konditionierte Energie ist und das Pferd mit uns auf der konditionierten Ebene nicht interagieren will, da es diese konditionierte Energie als Schwere erkennt und damit eben nicht in Berührung kommen möchte, wenn es die Wahl hat, wenn es die Wahlmöglichkeit hat und die Entscheidung treffen kann:
,,Ja, ich bleib bei Dir‘‘ oder ,,Ich bleibe eben nicht bei Dir, weil ich bei Dir eine  gewisse Schwere wahrnehme‘‘. Was sind das nun für Rollen, die wir spielen?
Es ist die Rolle des Opfers und die Rolle des Opfers bedingt immer auch der Rolle des Retters. Also die Opferrolle sucht nach einem potenziellen Retter und der Retter, also der oder diejenige, die den Retter interpretiert, hat natürlich, braucht unbedingt, das Opfer, sonst kann er die Rolle des Retters nicht spielen. Dann gibt es noch die Rolle des Verfolgers und diese Rolle bedingt die Rolle der oder des Unnahbaren, also diese Rollen bedingen sich. D.h. das Opfer zieht unbewusst den Retter an, der Retter unbewusst das Opfer, der Verfolger die Unnahbare und die Unnahbare den Verfolger. Jetzt ist es wichtig für mich, mich aus diesen Rollen zu befreien, denn nur wenn ich mich aus diesen Rollen befreie, kann ich in meine authentische Seinsebene eintreten und das ist das, was dann in uns die Freiheit bewirkt. Also wenn ich mich aus diesen falschen Rollen, also falschen Interpretationen, aus diesen falschen Ich-Anteilen befreie, in dem Maße entsteht in mir Freiheit und die Freiheit, die generiert dann die Leichtigkeit und diese Leichtigkeit hat dann die Freude zur Konsequenz. Also es ist ein innerer Prozess, den wir vollziehen dürfen, wenn es uns nach der Freiheit sehnt, wenn wir die Leichtigkeit und die Freude in unserem Leben erleben wollen, dann dürfen wir das in uns bewirken.
Jetzt möchte ich Dir ganz kurz noch mit an die Hand geben, wie Du jeweils diese Rollenspiele erkennst, nämlich über die Emotionen. Also auch hier, die Emotionen werden für uns zur ganz wichtigen Botschaft, denn sie zeigen uns jeweils an, ob wir gerade im Begriff sind in eine Rolle hinein zu schlüpfen oder vielleicht sogar bereits schon eine Rolle interpretieren und hier ein kleiner Anhaltspunkt, der uns hilft, im Alltag in der Selbstbeobachtung erkennen zu können. Erkennen kann ich natürlich nur, wenn ich beobachte, denn das Beobachten bedingt das Erkennen und das Erkennen bedingt, d.h. befähigt mich dann eine Entscheidung zu treffen.
Welche Emotionen generiert die Opferrolle? Das Opfer fühlt sich hilflos und diese Hilflosigkeit, die jetzt ausgestrahlt wird, zieht den Retter an und der Retter hat als Grundemotion oder Hauptemotion ein gewisses Schuldgefühl, denn er hat ständig Angst in seinen Rettungsversuchen zu versagen. Also es ist eine Angst, eine ständige Angst, zu versagen, also ein Schuldgefühl. Der Einschüchterer bzw. Verfolger, ist das Gleiche, wird getrieben von einer Wut und daher, weil er ständig kontrollieren will, er will alles unter Kontrolle halten und somit ist die Wut eine Triebfeder im Leben desjenigen, der die Rolle des Verfolgers bzw. Einschüchterers interpretiert. Die Unnahbare oder der Unnahbare dagegen ist kühl, verschlossen und fühlt sich erhaben. Also die Unnahbare oder der Unnahbare, baut quasi eine Schutzmauer um sich herum, damit die anderen nicht merken, dass sie eben oder er auch nur ein gewöhnlich Sterblicher ist. Diese Grundemotionen können uns nun im Alltag eine große Hilfe sein, denn immer dann, wenn die eine oder andere Emotion ins Bewusstsein tritt, dann weiß ich, ich darf einen Moment innehalten und mich fragen: Will ich hier interpretieren oder will ich hier authentisch leben?
Und wir wollen auch diese Rollen jetzt mal untersuchen in Bezug zu dem, was im Moment weltweit geschieht. Wie wollen wir uns in diesem Kontext fühlen bzw. die Informationen, die wir über die Massenmedien aufnehmen, die uns immer wieder gezeigt werden, welche Intention haben die oder welche Potenziale werden da frei? Haben diese Emotionen bzw. diese Informationen das Potenzial uns in eine Rolle zu schieben und da dürfen wir wachsam sein. Also d.h. nicht sich verschließen vor den Informationen, aber auch achtsam sein: Wie sind die Informationen geartet?
Haben sie das Potenzial, mich in eine Rolle zu schieben und wenn ja, beobachte Dich: Willst Du das? Eine Rolle interpretieren oder willst Du authentisch leben?
Und authentisch sein ist immer auch mit Mut verbunden, denn ich darf immer wieder auch meine, ich darf nicht nur, sondern ich bin gefordert, meine ureigenste Wahrheit zu kommunizieren und zwar auch dann, wenn diese Wahrheit nicht konform geht mit dem, was als allgemein gültige Meinung vorherrscht. Deshalb lade ich Euch wirklich ein, die Informationen, die wir jetzt bekommen, immer wieder ganz genau zu hinterfragen und kritisch im Sinne von nicht einfach zu konsumieren, sondern zu hinterfragen und auch wirklich bereit sein und offen sein, sich gegensätzliche Meinungen anzuhören, damit in uns eine eigene Meinung, Deine Wahrheit, entstehen kann. Also nicht unreflektiert aufnehmen, ist immer die Einladung, sondern hinterfragen, in die Tiefe gehen, um dann zur ureigensten Wahrheit auch diesbezüglich zu kommen, also die Wahrheit, die aus Dir herauskommt aufgrund dessen, was in Dir als Wunsch lebt, als das, was Du als Deine Lebensaufgabe erkannt hast, die jetzt zu Deiner Mission werden darf und soll, damit Du eine erhöhte Energie zur Verfügung hast. Also die Begeisterung, der Geist in Dir, darf jetzt erwachen, aber auch die Wahrheit, insofern Deine Wahrheit, die Du aufgrund dessen Dir erarbeitest, was Du an Informationen bekommst und das ist eben mit Arbeit verbunden, mit einer Auseinandersetzung verbunden und dann auch immer wieder mit dem Mut: ,,Ich stehe zu meiner Wahrheit.‘‘
Ein weiterer Aspekt, der sehr, sehr interessant ist im fünften Chakra, ist die verbale Kommunikation. Also die nonverbale Kommunikation, die wir über die ganzen Inhalte aussenden und auch aufnehmen und die verbale Kommunikation zu beobachten, also ich selbst zu beobachten. Wie ist denn meine verbale Kommunikation?
Welche Energieschwingung sende ich aus? Zum einen Mal: Welche Worte verwende ich? Und die Worte, die sind nichts anderes als Medien, die eine Energie transportieren. Also Du kannst eine Sache ausdrücken, die nicht in Kongruenz ist mit dem, was in Dir lebt. D.h. schaue drauf, achte drauf, dass das, was Du ausdrückst, in Kongruenz, also im Einklang ist, mit dem, was Du willst, mit dem, was Du fühlst und mit dem, was Deine tagtäglichen Handlungen sind, sodass Deine Kommunikation kongruent ist, denn über das gesprochene Wort nehmen wir wiederum auch die Energie auf, die das Wort transportiert und auch hier beobachte Dich:
Welche Worte verwendest Du? Welche Energie schwingt in dem Wort?
Achte auch drauf: Inwieweit sind meine Worte gefärbt durch eine Kritik, durch ein Vorurteil, durch ein Beurteilen, denn daran, an Deinem gesprochen Wort, erkennst Du ja Deine innere Haltung, Deine Gedanken, Deine Emotionen, Dein Gefühlsleben. Also am gesprochenen Wort kann ich mich sehr intensiv und sehr deutlich beobachten und erst wenn ich dann zu einer Klarheit in mir gekommen bin, darf ich auch den anderen beobachten, aber niemals um zu kritisieren, sondern einfach nur um ein erhöhtes Bewusstsein zu erringen und eventuell dem anderen einen Impuls zu geben, einen Impuls zur Bewusstwerdung.
Wenn wir uns bisher an dieser Stelle erarbeitet haben, dass wir im ersten Chakra den Geist der Akzeptanz haben, im zweiten Chakra den Geist der Geduld und im dritten Chakra den Geist der Ernsthaftigkeit, der sich jetzt im fünften Chakra widerspiegelt, denn das dritte Chakra, das für die Ernsthaftigkeit steht und auch für die Fähigkeit, die eigene Macht und Kraft auszudrücken, die spiegelt sich hier wieder im fünften Chakra und zwar ist das jetzt allerdings die Macht und Kraft aus dem höheren, aus unserem höheren Sein, das sich dem niederen unterordnet.
Also im dritten Chakra ist es noch die Ebene der Natürlichkeit, im fünften Chakra ist es bereits die Macht und Kraft, die sich im höheren unterordnet. Also im dritten Chakra haben wir den Geist der Ernsthaftigkeit, sodass wir über die drei unteren Chakren in den Geist der Geduld im vierten kommen und im fünften haben wir nun den Geist der Macht und Kraft aus dem höheren, sodass wir an dieser Stelle sagen können, wir haben eine gemeinsame Wahrheit. Wenn das für uns schlüssig ist, dann können wir uns aus diesen Geistern heraus beobachten und uns jeweils in unseren täglichen Ausführungen, in unserem täglichen Leben beobachten: Habe ich in der Situation, in dieser speziellen Situation aus diesen Geistern heraus gehandelt - aus der Fähigkeit der Akzeptanz, aus der Fähigkeit der Geduld? Oder bin ich vielleicht in der ein oder anderen Situation ungeduldig geworden? Und dann kann ich wieder zurückfinden zur Geduld. Bin ich in der ein oder anderen Situation vielleicht nicht ernsthaft genug vorangeschritten? Bin ich vielleicht in der ein oder anderen Situation mir gegenüber nicht ernsthaft genug? Um immer wieder anhand dieser Wahrheit mich zu erkennen und immer wieder auf diese Wahrheit zurückzufinden, ein ganz einfacher und wirkungsvoller Leitfaden, den uns die Natur als große Lehrerin widerspiegelt, denn in der Natur leben all diese Geister und im Pferd ganz speziell, da das Pferd eben über eine sehr starke Seele verfügt, können wir das ganz besonders gut beobachten und auch in der Interaktion erfahren und so können wir diese Geister mit in unseren Alltag nehmen, um immer wieder uns zu fragen:
,,Lebe ich und kommuniziere ich meine Wahrheit?‘‘, die an dieser Stelle eben eine gemeinsame Wahrheit für uns sein kann.

 

Im folgenden Video gibt es noch eine Übung mit dem Pferd mit anschließender Wurzelatmung:

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